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Sonntag, Januar 14, 2007

Endspurt

wir haben in letzter Zeit unser Bautagebuch doch sträflich vernachlässigt. Schuld daran sind die vielen Arbeiten, die noch bis zum Umzug erledigt werden müssen. Die erfahrung zeigt, es dauert immer länger als erwartet.

Das Projekt Podest Eckbadewanne ist nun endlich abgeschlossen. Ich hab die Zulauf- Leitungen angeschlossen, somit konnte das Podest geschlossen werden. Im Nachhinein habe ich mir überlegt, ich hätte das Podest von der Konstruktion so vorsehen sollen, daß man durch entfernen der Frontplatte leichten Zugang zu den Leitungen hat. Andrea hat dann das Podest und den gesamten Wannenträger mit Lastogum eingestrichen, das Ergebnis ist ein Traum in Rosa:

Nach diesen Arbeiten konnte das Badezimmer nun verfliest werden. Das nahm sehr viel Zeit in Anspruch, da auf Grund der vielen Ecken und Schrägen sehr viele Fliesen zugeschnitten werden mussten. Ein weiteres Problem beim Fliesen war der Wannenträger. Obwohl damit geworben wurde, daß man direkt darauf fliesen kann, war es sehr schwierig, zu fliesen. Trotz hochflexiblem Fliesenkleber wollten die Fliesen nicht immer halten.

Ein weiteres Projekt, das wir in Angriff genommen haben, war Tapezieren in den oberen Zimmern. Ein Test hat schnell ergeben, daß wir alle Wände weiß vorstreichen mussten. Der Farbunterschied zwischen grauer Gipskartonplatte und weißer Spachtelmasse zeichnete sich durch die Tapeten ab. Hier unser Schlafzimmer:

Zu sehen ist auch schon eine weitere Arbeit: Leisten anbringen. Dies ist mal wieder eine Arbeit, die lange dauert man aber nicht viel dabei sieht. Das Klick- System für die Bodenleisten hat sich bewährt. Das Klick- System für die Deckenleisten war nicht wirklich der Bringer. Durch die Klammern war der Abstand zur Decken nach unserem Empfinden einfach zu groß außerdem haben sich die Federn beim einhängen oft verbogen. daher haben wir die Deckenleisten mit Nägel geschossen. Ärgerlich war beim Leisten anbringen, daß keiner der Winkel (90° / 45°) so wie erwartet gepaßt hat. Zu erst habe ich mit einer Schmiege (eine Art Lineal zum Winkel abnehmen) und einer Winkel- Skala die Winkel gemessen und entsprechend die Gehrung gesägt. Das war aber sehr mühselig und meist hats dann auch nicht immer sauber gepaßt. Daher habe ich beschlossen, die Gehrungen so zu sägen, wie der ideale Winkel sein sollte und später die entstehenden Fugen mit Silikon in Holzfarbe zu schließen.

Ein schönes Erlebnis war, als wir zum ersten Mal unseren Kaminofen angeschührt haben. Diesen Tip haben wir von einem Freund bekommen, den Ofen das erste Mal zu betreiben, wenn noch nicht eingerichtet ist, da der Ofen beim ersten Mal furchtbar stinkt. Trotz des Geruchs, es war einfach schön:

Posted by Alexander at 8:11 AM
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