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Dienstag, Januar 23, 2007
Willkommen in Kirchheim am Ries
Das ist seit Mittwoch letzter Woche nun offiziell unsere neue Heimat: Kirchheim am Ries. Der rote Pfeil zeigt unsern Traum vom Haus, der Realität geworden ist; hier wohnen wir und hier steht unser Flair 220.
Zuvor stand jedoch ein langer Umzugs- Tag. Andrea hat gleich morgens
einen Ducato Transporter bei einem Fiat Händler abgeholt, während ich
die Umzugshelfer eingesammelt habe. So konnten wir um 8:30 Uhr starten
und rollten gegen 9:00 Uhr das erste Mal vom Hof in Richtung neuer
Heimat. 
Da die Entfernung nur 10km beträgt erschien es uns besser, einen Transporter
zu mieten und öfter zu fahren, als einen großen LKW und weniger Fahrten.
8 weitere Touren sollten folgen. Mein Vater hat uns mit seinem Kombi
unterstützt und parallel zu den Möbel schon Umzugskisten verladen und
rumgefahren.
Dummerweise hatten wir uns die beiden schwersten Dinge (Waschmaschine und Aquarium) bis zum Schluß aufgehoben und so mußten wir uns dann abends ziemlich abgekämpft auch noch damit plagen. Ganz zum Schluß durften dann unsere Katzen, die den Umzug im Bad in der alten Wohnung ausharren mussten auch umziehen. Aber schließlich war dann fast alles, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die wir später holen werden in unserem neuen Haus.
5 Tage später sieht es hier immer noch sehr chaotisch aus und die meiste Zeit verbringen wir mit Sachen irgenwelcher Dinge in irgendwelchen Kisten. Also, es gibt noch einiges zu tun ... Bilder von der Inneneinrichtung werden die Tage noch folgen und ... ach ja, dieses böse Wort: "Erdbohrung" die fehlt ja auch noch... was vielleicht auch der Grund sein könnte warum die Heizung noch nicht zu unserer Zufriedenheit läuft. Diese Woche will unser Bauleiter vorbei kommen und dann können wir hoffentlich den ein oder anderen Punktnoch klären
Sonntag, Januar 14, 2007
Endspurt
wir haben in letzter Zeit unser Bautagebuch doch sträflich vernachlässigt. Schuld daran sind die vielen Arbeiten, die noch bis zum Umzug erledigt werden müssen. Die erfahrung zeigt, es dauert immer länger als erwartet.
Das Projekt Podest Eckbadewanne ist nun endlich abgeschlossen. Ich hab die Zulauf- Leitungen angeschlossen, somit konnte das Podest geschlossen werden. Im Nachhinein habe ich mir überlegt, ich hätte das Podest von der Konstruktion so vorsehen sollen, daß man durch entfernen der Frontplatte leichten Zugang zu den Leitungen hat. Andrea hat dann das Podest und den gesamten Wannenträger mit Lastogum eingestrichen, das Ergebnis ist ein Traum in Rosa:
Nach diesen Arbeiten konnte das Badezimmer nun verfliest werden. Das nahm sehr viel Zeit in Anspruch, da auf Grund der vielen Ecken und Schrägen sehr viele Fliesen zugeschnitten werden mussten. Ein weiteres Problem beim Fliesen war der Wannenträger. Obwohl damit geworben wurde, daß man direkt darauf fliesen kann, war es sehr schwierig, zu fliesen. Trotz hochflexiblem Fliesenkleber wollten die Fliesen nicht immer halten.
Ein weiteres Projekt, das wir in Angriff genommen haben, war Tapezieren in den oberen Zimmern. Ein Test hat schnell ergeben, daß wir alle Wände weiß vorstreichen mussten. Der Farbunterschied zwischen grauer Gipskartonplatte und weißer Spachtelmasse zeichnete sich durch die Tapeten ab. Hier unser Schlafzimmer:
Zu sehen ist auch schon eine weitere Arbeit: Leisten anbringen. Dies ist mal wieder eine Arbeit, die lange dauert man aber nicht viel dabei sieht. Das Klick- System für die Bodenleisten hat sich bewährt. Das Klick- System für die Deckenleisten war nicht wirklich der Bringer. Durch die Klammern war der Abstand zur Decken nach unserem Empfinden einfach zu groß außerdem haben sich die Federn beim einhängen oft verbogen. daher haben wir die Deckenleisten mit Nägel geschossen. Ärgerlich war beim Leisten anbringen, daß keiner der Winkel (90° / 45°) so wie erwartet gepaßt hat. Zu erst habe ich mit einer Schmiege (eine Art Lineal zum Winkel abnehmen) und einer Winkel- Skala die Winkel gemessen und entsprechend die Gehrung gesägt. Das war aber sehr mühselig und meist hats dann auch nicht immer sauber gepaßt. Daher habe ich beschlossen, die Gehrungen so zu sägen, wie der ideale Winkel sein sollte und später die entstehenden Fugen mit Silikon in Holzfarbe zu schließen.
Ein schönes Erlebnis war, als wir zum ersten Mal unseren Kaminofen angeschührt haben. Diesen Tip haben wir von einem Freund bekommen, den Ofen das erste Mal zu betreiben, wenn noch nicht eingerichtet ist, da der Ofen beim ersten Mal furchtbar stinkt. Trotz des Geruchs, es war einfach schön:
Dienstag, Januar 02, 2007
Ein gutes Neues Jahr
tja, eigentlich wollten wir schon im Haus wohnen, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Hauptsächlich hat uns die verspätete und nicht vollständige Lieferung des Bauhauses um einige Tage zurück geworfen. Eine wichtige Lektion, die wir beim Hausbau lernen durften, es ist wichtig, sich auf seine Bau- Partner verlassen zu können. Vor allem, wenn man wie wir beide beruflich sehr eingespannt ist und nicht ständig die Zeit hat irgend jemandem hinterher zu telefonieren.
Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, haben wir zwischen und an den Feiertagen fast jede Minute auf der Baustelle verbracht. Leider ist dadurch Weihnachten und Silvester mehr an uns vorübergezogen. Aber dafür werden wir es nächstes Jahr ausgiebig genießen.
Die meiste Zeit auf der Baustelle haben wir knieend am Boden verbracht. Hauptarbeit war nämlich Fliesen und Verfugen. Am schlimmsten sind die Arbeiten wie Sockelfliesen ankleben und Verfugen, bei diesen Tätigkeiten sitzt man Stunden dabei und man sieht am Ende des Tages kein großes Vorankommen.
Einen Tag zur Entspannung hatten wir, nachdem wir den Flur im Erdgeschoß gefliest hatten und der einen Tag nicht betreten werden durfte. Diesen Tag nutzen wir, um noch fehlende Möbel bei einem großen schwedischen Einrichtungshaus zu kaufeb. Ich finde es einfach toll, man holt sich ein paar Elemente zum bestehenden System dazu und schon paßt es ins neue Haus. Da wir schon mal in Ulm waren, sind wir gleich noch ins dortige Bauhaus um fehlenden Deckenpaneelen nachzukaufen, die laut Aussage des Bauhauses in Aalen nich mehr lieferbar wären.
Eine Arbeiten die ich im Moment gar nicht gern mache, ist alles was mit Sanitär zu tun hat. Da bekommt man wirklich die Krise. Zig verschiedene Gewinde, Anschlüsse und nichts passt zueinander. Jedes mal wieder zum Baumarkt um noch ein Mal ein anderes Teil zu holen. Traurig ist dabei, das man von den Verkäufern nicht wirkliche Hilfe erhält. Auf meine Frage: "Ich habe den Anschluß x an der Wand und möchte über eine flexible Leitung die Armatur mit dem Anschluß y anschließen, was brauch ich dazu" erhält man so hilfreich Auskünfte wie: "Mhm, der Installateur wird schon das richtig Zwischenstück dabei haben." Hallo, was dachte der sich in dem Moment, warum ich im Baumarkt bin ?"
Aber es geht weiter und man sieht inzwischen eins nach dem anderen fertig werden ... Fotos folgen.